Auf die Plätze, fertig, reine Haut!

#Gesundheit #Haut #Lebensstil #Sport


Auf die Plätze, fertig, reine Haut!


Autorin:
Kathrin Fesenmeyer


Datum:
26.11.2021

 

Schönere Haut durch Sport! 

Mit Sport verbesserst Du deine Kondition und Deine Haut! Aber wie?

 

1. Mehr Sauerstoff

Regelmäßig Sport zu machen stärkt nicht nur Deine Muskeln und sorgt für eine längere Puste beim Joggen, sondern bringt auch sonst noch so einige Vorteile mit sich:

- Die Durchblutung Deiner Haut verbessert sich

- Du versorgst deinen Körper mit mehr Sauerstoff

- Das Herz arbeitet stärker

- Die Organe werden besser durchblutet

- Deine Blutzellen werden durch die höhere Pumpleistung des Herzens mehr mit Blut versorgt

Durch die höhere Durchblutung und Sauerstoffzufuhr beim Sport gelangen neben Sauerstoff auch mehr Nährstoffe in unsere Haut, was führt dazu, dass das Zellwachstum verbessert wird und sich die Zellen schneller und besser erneuern können.

All diese Effekte sorgen für eine verbesserte Spannkraft der Gefäße und des Gewebes. Denn durch die erhöhte Pumpleistung Deines Herzens werden die kleinen Kapillaren, also die winzigen Blutgefäße in Deiner Haut, stärker mit Blut versorgt. Deswegen sieht Deine Haut durch Sport straffer und frischer aus.

 

2. Stärkere Abwehrkräfte 

Durch Sport, vor allem bei Tageslicht, werden die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt, weil der Körper durch Sonnenlicht Vitamin D produziert. Das hilft der Haut Infektionen abzuwehren und Entzündungen und Pickel können schneller abheilen und in einem gewissen Maß verhindert werden.

Eine gut durchblutete Haut hilft auch dabei freie Radikale schneller abzutransportieren. Freie Radikale sind Zwischenprodukte Deines Stoffwechsels. Sie führen zu:

 

- Oxidativem Stress 

- Vorzeitiger Hautalterung

- Und Unreinheiten

 

Besonders durch Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Stress und Luftverschmutzung kommt es zu einer besonders hohen Konzentration an freien Radikalen.

 

3. Schweiß

Schweiß lässt die Haut besser aussehen! Das hört sich erst einmal komisch an, aber es stimmt! Denn beim Schwitzen werden die abgestorbenen Hautzellen an die Oberfläche gebracht, wo Du sie dann ganz leicht abwaschen kannst.

Beim Sport öffnen sich auch Deine Hautporen und überflüssiger Talg und Schmutz, der sich durch Umwelteinflüsse in der Haut angesammelt hat, wird auf natürlichem Weg entfernt. Zu viel Talg in den Poren ist darüber hinaus ein sehr guter Nährboden für viele Bakterien die sich auf der Haut befinden, dadurch können neue Entzündungen und Unreinheiten entstehen. Deswegen solltest Du beim Sport möglichst auf Make-up verzichten, da so die Atmungsfähigkeit der Haut blockiert wird.

Aber damit sich Deine Haut tatsächlich verbessert, ist es wichtig, nach dem Sport den Schweiß auch wieder abzuwaschen. Denn durch den überschüssigen Talg, der durch das Schwitzen aus den Poren heraus transportiert wird, setzten sich die Stoffe wieder auf der Haut fest und verstopfen die Poren erneut. Das sind die idealen Bedingungen für entzündungsauslösende Propionibakterien, die wiederum zu Unreinheiten führen.

 

4. Stressabbau

Sport reduziert bekanntlich Stress (und Unreinheiten)! Das ist auch gut so, weil negativer Stress Deine Haut nämlich anfälliger für Pickel macht. Denn Akne und Stress beeinflussen sich gegenseitig.

Besonders bei Betroffenen von Akne kommt es durch zu viel Stress zu stärkeren Akneschüben. Dafür ist das Stresshormon Cortisol verantwortlich, das von Deinem Körper bei zu viel Stress ausgeschüttet wird, da es zu einer erhöhten Talgproduktion beiträgt.

Besonders durch Ausdauer- und Kraftsport kannst Du auf natürliche Weise die überschüssigen Stresshormone in Deinem Körper abbauen, Entzündungen vermeiden und Deinen Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Reine Haut und das nur durch schwitzen und ohne chemische Produkte!

Sport stärkt also nicht nur Dein Selbstbewusstsein, sondern verbessert auch Dein Hautbild! Also ab in die Joggingschuhe und einfach vor den Pickeln davon laufen! Oder typisch Münster: die Haut durch Fahrrad fahren in der Natur reinigen.

Quellen:

- Fuchs R., Klaperski S. (2018) Stressregulation durch Sport und Bewegung. In: - Fuchs R., Gerber M. (eds) Handbuch Stressregulation und Sport. Springer Reference Psychologie. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-49322-9_9

- Schay P. (2011) Sport als Möglichkeit der Stressbewältigung. In: Innovative Hilfe- und Leistungsangebote in der Drogenhilfe. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-92631-5_

- Glasenapp, I., Leonhardi, G. Die biologische Oxydation in der menschlichen Haut. Archiv für Dermatologie und Syphilis 196, 319–324 (1953). https://doi.org/10.1007/BF00365064

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